Als Eimsbütteler Freiberufler oder Kleinunternehmen im Internet gefunden werden? Das geht.

Eimsbütteler Freiberufler / Kleinunternehmen bei Google oben in Eidelstedt, Schnelsen, Niendorf, Lokstedt, Stellingen, Halstenbek

Als es noch reichte, irgendeine Homepage in’s Internet zu stellen, um dort gefunden zu werden, suchten die meisten Kunden noch im Branchenbuch.
Heute sucht jeder im Internet, und die meisten Unternehmen haben eine eigene Homepage. Die Wahrscheinlichkeit, als Freiberufler, klein- oder mittelständisches Unternehmen aus Hamburg Eidelstedt im Informations-Heuhaufen des Web gefunden zu werden, erscheint gering. Trotzdem weiß jeder: die eigene Homepage / Website ist unverzichtbar.
Darum wird so mancher Euro in die Internetseite und in Google AdWords-Kampagnen gesteckt, so manche Stunde der eigenen Zeit geopfert, um darüber Kunden zu gewinnen.
Und der Erfolg?

Inhalt:

  1. Internet-Schaufenster ohne Laufkundschaft
  2. Nicht mit der Masse schwimmen
  3. Will der Kunde einen Warenkatalog oder die Lösung seines Problems?
  4. Schwere Tapete Tapetenkleister
  5. Schmerzen nach einer Sportverletzung
  6. Wenn die Gasheizung kaputt ist
  7. Lokales Online ist Trumpf
  8. Keine Angst vor’m Anderssein
  9. Was sucht Ihre Kundschaft wirklich?

Internet-Schaufenster ohne Laufkundschaft

Sicher – wer schon weiß, daß z.B. der “Eidelstedter Heizungsbauer Sorgsam” eine Homepage hat, findet diese mit Hilfe von Google auch. Und seine Telephon-Nummer, die Öffnungszeiten, etc. können so nachgeguckt werden. Das Internet-Schaufenster (der Internet-Katalog) ist vorhanden. Jetzt fehlt es nur noch an Passanten, um im Bild zu bleiben.

Aber die müssen das ‘Schaufenster’ ja erst einmal finden.

Im Gegensatz zum Ladengeschäft in der Einkaufspassage gibt es hier im WWW keine Laufkundschaft. Es kommt niemand zufällig bei seinem Schaufensterbummel bei Ihnen vorbei.

Über 2 Drittel aller Konsumenten starten ihre Internet-Recherche mit einer Suchmaschine!Logische Folge: Die eigene Homepage muß es also bei Google nach oben auf die Liste schaffen, um neue Kunden zu finden. Und hier ist es kein gangbarer Weg, nur eine Homepage zu haben, “weil man eben heute eine haben muß”. Hier ist ein zu Ihrer Branche und Ihrem Betrieb passender, gezielter Einsatz von Suchmaschinenoptimierung erforderlich. Bei schon existierender Homepage müssen die Schwächen und Stärken analysiert werden. Manchmal reichen kleine Veränderungen.

Zu allem Unglück werden die vorderen Google Suchergebnisse häufig auch noch von der großen Konkurrenz, bezahlter Werbung, City-Katalogen und Ausschreibungsportalen blockiert. Geben Sie einmal “Heizungsbau Sanitär Eimsbüttel” ein, und sie wissen, was gemeint ist.

Nicht mit der Masse schwimmen

Von Google gefunden: Eimsbütteler Freiberufler oder Kleinunternehmen schwimmt nicht mit dem StromEine durchschnittliche, günstige Baukastenlösung, egal ob von bekannten Internet-Providern oder landesweit agierenden Web-Agenturen, kann nur zu einer erfolglosen Durchschnitts-Homepage führen. Nichts gegen den preisgünstigen Baukasten an sich, aber Standardprodukte, Standardtexte, Standardbilder begeistern weder Ihre Kunden noch Google.
Warum sollte die Suchmaschine auch Heizungsbauer Sorgsams Website auf einen vorderen Platz befördern, wenn diese sich von denen anderer Klempner in Eimsbüttel in nichts unterscheidet?

Wohlgemerkt: Ein teures ‘modernes Design’ ist Google egal.
Hier zählt nur Text. Und das ist auch gut so.

Will der Kunde einen Warenkatalog oder die Lösung seines Problems?

Der Kunde sucht nur vielleicht Ihr Angebot, bestimmt aber eine Lösung für sein Problem.
Was das bedeutet?

Beispiel 1:
Schwere Tapete Tapetenkleister

Nehmen wir als erstes Beispiel, daß ein Kunde für eine besonders schwere Tapete einen passenden Kleister benötigt. Wenn er schon weiß, daß er “Gewebekleber” oder einen anderen “Spezialkleber” benötigt, dann kann er danach auch bei Google suchen. Anderenfalls – Problem – muß er umständlich den Webshop eines Baumarktes finden, dort mit einer hoffentlich guten internen Suchfunktion nach vielleicht “Tapetenkleister” suchen, um dann bestenfalls die Lösung seines Problems als Produkt “Gewebekleber” in der Suchliste zu finden.
Einfacher – und die schnelle Lösung seines Problems – wäre für ihn, wenn Google Ihre Homepage der Sucheingabe “schwere Tapete Tapetenkleister” zuordnet.
Bei diesem einfachen Beispiel führt die Google-Suche tatsächlich schnell zum Ziel, weil sowohl Kleister-Hersteller wie auch Shops bereits den besseren Lösungsweg gehen.

Beispiel 2:
Schmerzen nach einer Sportverletzung, wonach sucht der Kunde?

  • Lautet die Google-Suche: “Physiotherapie Eimsbüttel”,
  • lautet die Google-Suche: “FascienDistorsionsModell Eimsbüttel” oder
  • lautet die Google-Suche: “manuelle Schmerztherapie Eimsbüttel”?

Ordnet Google Ihre Homepage auf Grund Ihrer Inhalte nur dem ersten Fall zu, kommen Sie höchstens mit einer ansonsten stark optimierten Homepage und mit Glück auf die erste Seite der Google-Suchergebnisliste (SERP), weil Sie ansonsten in der Masse der Physiotherapeuten untergehen.

Findet Google, daß Ihre Homepage zum zweiten Fall paßt, sind Sie der Spezialist, dessen Können anhand dieses Fachbegriffs tatsächlich gesucht und gefunden wird.

Geben Sie Google mit Ihrer Homepage zu verstehen, daß Sie bei der dritten Google-Suche gezeigt werden möchten, gibt Google Ihnen und Ihrer Homepage eine reelle Chance oben in der Google-SERP gefunden zu werden.

 

Suchen oder Finden? Warenkatalog oder Lösung des Problems anbieten?Beispiel 3:
Wenn die Gasheizung kaputt ist

  • lautet die Google-Suche: “Klempner Eimsbüttel” oder
  • lautet die Google-Suche: “Reparatur Gasheizung Eimsbüttel”?

Im ersten Fall geht das Webangebot Ihrer Klempnerei in der Masse der Anbieter unter,
im zweiten Fall sind Sie bei Google ganz weit oben.
Berücksichtigen Sie dies, ist Ihre Website auf dem besten Weg.

Lokales Online ist Trumpf

Glauben Sie, ein Wohnungseigentumer aus Stellingen sucht einen Klempner aus Wandsbek?
Na also.

Und warum, glauben Sie, zeigt Google bei der Sucheingabe von “Klempner Stellingen” in seinem Siebenerpack-Fenster nur 2, die wirklich in Stellingen seßhaft sind?
Weil für Google nur 2 erkennbar aus Stellingen kommen !

Lokales online stellen heißt 'Gefunden werden'! Eimsbüttel, Eidelstedt und andere Stadtteile werden bei Google gefunden.Eigentlich logisch: Wenn die Suchmaschine Ihre Homepage dem Stadtteil Stellingen zuordnen soll, dann muß ‘Stellingen’ auch nicht nur – wenn überhaupt – im Impressum vorkommen, sondern auf jeder einzelnen Webseite.

Jede zweite mobile Suche hat heute einen lokalen Bezug!
Auf dem Desktop machen lokale Anfragen bei Google ein Fünftel aller Suchen aus – Tendenz steigend.
Geben Sie Google eine Chance, Ihren Betrieb bei lokalen Suchen anzuzeigen.

Keine Angst vor’m Anderssein

Die kleinen Unterschiede zur Konkurrenz – Ihre Alleinstellungsmerkmale – sind die Pfunde, mit denen Sie wuchern sollten.
Um sich mit einem Alleinstellungsmerkmal abzuheben, müssen Sie auch keine exklusive Dienstleistung oder ein ganz spezielles Produkt anbieten. Machen Sie sich doch für Ihr Viertel und auch für Google interessant, indem Sie ausschließlich Ihrem eigenen Stadtteil einen besonderen Nachbarschafts-Service oder -Rabatt bieten.

Spezialisierung ist Trumpf: Herr Sorgsam möchte weniger Bäder und mehr Heizungen bauen. D.h. Heizungen bekommen auf seiner Website ein besonderes Gewicht (also mehr Seiten) am besten gewürzt mit persönlichen Tipps vom “Fachmann Sorgsam”.

Was sucht Ihre Kundschaft wirklich?

Wir sprechen Ihre Sprache und kein Fachchinesisch!  Und wenn Sie jetzt noch die wirklichen Google-Sucheingaben Ihrer Kundschaft berücksichtigen, sind Sie auf der Zielgeraden.
Welche Worte benutzt Ihr Stadtteil bei der Suche? Wird in Ihrem Stadtteil wohl eher der ‘Gas- und Wasserinstallateur’ oder der ‘Klempner’ gesucht?

Wußten Sie, daß die meisten Leute nach ‘Spielzeug’ suchen, die Hersteller aber oft ‘Spielwaren’ anbieten?

Nicht nur die Problemlösung hat Vorrang vor dem Schaufenster.
Auch die Kundensprache ist anders als Ihr ‘Fachsprech’.

 




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2 Responses to Als Eimsbütteler Freiberufler oder Kleinunternehmen im Internet gefunden werden? Das geht.

  1. Monika T-S says:

    Danke für den tollen Artikel => wie oft versuche ich das sinngemäß klarzumachen
    “Wußten Sie, daß die meisten Leute nach ‘Spielzeug’ suchen, die Hersteller aber oft ‘Spielwaren’ anbieten?”

    • Ja, die Kundensprache zu treffen, ist aber auch die “hohe Kunst”.
      Ich suche auch immer wieder nach dem Zauber-Konverter, der den Ausgangs-”Fachsprech” in Kundensprache übersetzt ;-)

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